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Für Sie gelesen: Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern
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Folgende Broschüre haben wir für Sie gelesen und für gut befunden.

Empfehlung für die Europäische Union:
Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern

Sie kann unter folgender Adresse bestellt werden:

Elwin Staude Verlag
Postfach 510660
D-30636 Hannover
Fax: 0049 511 651 788

info@hebamedia.de
www.hebamedia.de

Bestellnummer 1592-1             Preis:   3.50 Euro

Faktenblatt zu Bisphenol in Schoppenflaschen
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Faktenblatt zu Bisphenol in Schoppenflaschen


Stillen bei Grippeerkrankungen
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Stillen bei Grippeerkrankung (A/H1N1)

Muttermilch bzw. das Stillen tragen in entscheidender Weise dazu bei, das noch unreife Immunsystem des Kindes zu unterstützen. Diese schützende Wirkung ist selbst in industrialisierten Ländern von Bedeutung. Stillende Mütter hingegen sind nicht vor Krankheiten gefeit und unterscheiden sich diesbezüglich nicht von nicht stillenden Frauen.

Erkrankt eine Mutter, wird leider immer noch häufig vorsichtshalber zum Abstillen oder einer Stillpause geraten. Dieser Rat ist jedoch in vielen Fällen kritisch zu betrachten, weil tatsächlich nur sehr wenige Erkrankungen ein Abstillen erfordern. Wird aus Angst vor einer Übertragung der Krankheit vom Stillen abgeraten, wird das Kind durch die Trennung von der Mutter zusätzlichem Stress ausgesetzt und es werden ihm auch die antiinfektiösen Inhaltsstoffe der Muttermilch vorenthalten, die dazu beitragen können, dass es von einer Infektion verschont bleibt oder zumindest der Verlauf der Erkrankung abgemildert wird.

Lawrence und Lawrence schreiben in ihrem Buch „Breastfeeding. A guide for the medical profession“ dazu: In den meisten Fällen war der Säugling der Infektion bereits durch den Kontakt mit der Mutter vor dem Ausbruch der Erkrankung ausgesetzt und eine Unterbrechung des Stillens zu einem Zeitpunkt, zu dem das Stillen dem Kind Antikörper und andere entzündungshemmende und immunmodulierende Substanzen liefert, ist kontraproduktiv.“

In Bezug auf die „Neue Grippe“ (A/H1N1) können folgende Empfehlungen gemacht werden:

  • Häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife sowohl bei den Erwachsenen, als auch beim Säugling, vor allem nachdem Kinder ihre Hände in den Mund genommen haben

  • Säuglinge und Mütter sollten so engen Kontakt zueinander halten wie möglich. Früher und häufiger Haut-zu-Haut- Kontakt zwischen Mutter und Säugling sollte gefördert werden.

  • Die gemeinsame Verwendung von Spielzeug und anderen Gegenständen, die der Säugling in den Mund nimmt, sollte eingeschränkt werden. Alles was mit dem Mund des Säuglings in Kontakt kommt, sollte gründlich mit Wasser und Seife gereinigt werden.

  • Schnuller (inkl. Schnullerring) und andere Gegenstände sollten nicht von Erwachsenen oder anderen Kindern in den Mund gesteckt werden, ehe der Säugling sie erhält.

  • Auf gutes Hygieneverhalten beim Husten und Niesen achten. Gegebenenfalls Mundschutz verwenden.

  • Die Gabe von antiviralen Medikamenten (Tamiflu) sollte nicht aus rein prophylaktischen Gründen erfolgen. Ein Weiterstillen bei notwendiger Gabe von Tamiflu scheint aber im Allgemeinen akzeptabel. (Embyonaltoxikologie Berlin)

 

Zusammengestellt von Regula Arnitz-Bernhard, IBCLC


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