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Willkommen beim Berufsverband der Schweizerischen Stillberaterinnen IBCLC

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Aktuelles

Strahlenbelastung nach Fukushima

Liebe Leserinnen und Leser,
 
nach der fürchterlichen Nuklearkatastrophe von Japan, gibt es verständlicherweise immer mehr besorgte Mütter, aber auch Fachkräfte, die sich an uns wenden, zwecks Information zur Strahlenbelastung .
Leider sind wir nicht genügend kompetent, Hinweise oder Empfehlungen abzugeben.
Deshalb müssen wir Sie auf das Bundesamt für Gesundheit in Bern verweisen, das Ihnen sicherlich Auskunft geben kann. Wenn neue Erkenntnisse publiziert werden, nehmen wir sie umgehend in unsere Homepage auf.
 
Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.
 
 
Katrin Salsano, Vorstand
 
 


Gespendete Muttermilch für Frühgeborene

Früher nährten Ammen fremde Kinder an ihrer Brust. Heute wird diese Aufgabe in sechs Schweizer Spitälern von Frauenmilch-Banken übernommen. Lesen und sehen Sie mehr dazu in der Sendung PULS des Schweizer Fernsehens.


Dürfen kleine Mädchen ihre Puppe stillen?

Lesen Sie dies und machen Sie sich Ihre eigenen Gedanken!


Stammzellen in der Muttermilch

Australische Forscher um Mark Cregan haben in der Muttemilch Stammzellen entdeckt. Sie spekulieren, dass es damit möglich sein wird Therapien gegen schwere Erkrankungen, wie Diabetes, Rückenmarksverletzungen und Parkinson zu entwickeln.

Lesen Sie hier den  Beitrag im New Scientist

oder eine deutsche Übersetzung in Weltonline


Relaktation- Wiederaufnahme des Stillens nach dem Abstillen

Mit dem Abstillen ist die Stillzeit endgültig abgeschlossen. Normalerweise ist dies so. Mit viel Einsatz und Ausdauer kann die Milchbildung aber wieder angekurbelt werden. Lesen Sie hier eine spezielle Stillgeschichte.


Stillmöglichkeiten in St. Gallen und Umgebung

Auf diesem Flyer finden Sie verschiedene Örtlichkeiten an den sie Ihr Baby stillen können. Erkundigen sie sich am Ort genauer.

Flyer mit Stillmöglichkeiten (aktualisiert Juni 2011) 

 

Aus Anlass der Weltstillwoche haben die Stillberaterinnen des Ostschweizer Kinderspitals, der Hirslanden Klinik Stephanshorn, des Kantonsspitals St. Gallen sowie die Mütter- Väterberatungsstelle St. Gallen in einer gemeinsamen Aktion die Adressen zusammen getragen.

Melden Sie hier, wenn Sie zusätzliche Adressen wissen oder wenn Sie negative Erfahrungen gemacht haben.


Neue Dimension bei der Vermarktung von Säuglingsmilch

 

Liebe Leser,
Sicherlich haben viele von Ihnen den Artikel “Nespresso für Säuglinge” im 20 Minuten gelesen, worin der BabyNes von Nestlé als (“Milchautomat für Säuglinge”) vorgestellt wird.
Man spricht von der einfachen Handhabung und lobt die praktische Seite dieses Apparates. Das macht sicherlich viele Eltern empfänglich und auch neugierig den BabyNes auszuprobieren, wo doch in der heutigen Zeit, unser Leben bereits auf Technik und Schnelligkeit ausgerichtet ist. Aber Vorsicht: Jeder weiss doch, wie wichtig das Stillen für die kindliche Entwicklung ist. Wo bleiben alle anderen Vorteile des Stillens? (Praktische,gesundheitliche, ethische und emotionelle Aspekte). Stillen ist Stillen und somit konkurrenzlos, zudem viel billiger, schneller (wenn Mutter und Kind sich aufeinander eingestimmt haben) und einfach besser.
BabyNes ist zudem sehr teuer (250 Franken für das Gerät und ein einziger Schoppen kostet ca. 2 Franken)- das ist viel Geld, zudem man die Grösse des Schoppens nicht bestimmen kann und somit viel Milch weggeworfen werden muss!
Und wie verhalten wir uns unterwegs? Nestlé bietet einen Kapselöffner für zusätzliche 20 Franken an. Da wären wir wieder beim traditionellen Zubereiten eines Schoppens angelangt ! Und man kann sich fragen: Machen wir uns nicht zu abhängig von einer einzigen Firma? Wo bleibt unsere Selbstbestimmung? Die Kapseln mit den verschiedenen Milchsorten werden entsprechend nach dem Alter ausgewählt, für mich bleibt trotzdem der “bittere Geschmack” zurück, dass es sich hier um das Zubereiten eines Schoppens handelt und nicht um eine Espressomaschine.
Wollen wir also wirklich, schon ab Geburt, uns und unsere Kinder dem Fastfood Konsum aussetzen? Wir als Fachkräfte müssen uns auch gründlich hinterfragen, ob BabyNes und die Verkauf Strategie nicht auch gegen  "Verhaltenscodex der Hersteller von Muttermilch-Ersatzpräparaten" (den Nestlé unterzeichnet hat) verstösst!
Und das wichtigste: Wo bleibt die Freude am Stillen oder der Genuss liebevoll einen Schoppen zu zubereiten? anstatt auf einen Knopf zu drücken.
Es macht mich traurig, dass unsere Konsumwelt bereits auf unsere Kleinsten übergesprungen ist und ich frage mich wirklich, wo das noch hinführen soll. Ich habe ausserdem das Gefühl, dass der BabyNes, wenn wir nicht aufpassen, die Frauen immer mehr vom Stillen entfernen könnten, was wirklich sehr schade wäre.
Wir dürfen also unser Ziel, Frauen über die Wichtigkeit des Stillens aufzuklären, nicht aus den Augen verlieren! Grundsätzlich ist es wichtig, dass Mütter, Väter und auch Fachkräfte informiert sind, was auf dem Markt in Puncto Pulvermilch läuft, aber bitte nicht so!
 
Für den Vorstand Katrin Salsano
 
Stellungnahme der Stiftung Stillen Schweiz zu BabyNes von Nestlé

 


Interview mit Dr. Christine Äschlimann

Dr. Christine Aeschlimann, Geschäftsleiterin der schweizerischen Stiftung zur Förderung des Stillens, gibt Auskunft im pharmaJournal der Fachzeitschrift für Pharmazie (dem offiziellen Informationsorgan von pharmaSuisse, dem Schweizerischen Apothekerverband).

Sie informiert über viele Aspekte des Stillens in der Schweiz. Themen wie die Verantwortung der Apotheker bei Beratung und Verkauf von Säuglingsmilchen, der Verhaltenscodex der Hersteller zur Vermarktung von Säuglingsanfangsnahrungen und der Überprüfung durch das Codex Panel, kommen zur Sprache. 


Fortbildungen 2011

Bitte beachten Sie die Fortbildungen 2011. Sie können sich  Online anmelden.


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